Adieu Jawbone Up 3 , willkommen Fitbit Charge 2

RP-Kollege Christian Kurth hat mir vor rund einem Jahr so begeistert von seinem Jawbone-Fitness-Band erzählt, dass ich das Ding im September 2015 bestellt habe. Seither musste Jawbone das Band viermal austauschen, weil entweder das Band gerissen war oder sich der Vibrationsalarm nicht mehr abschalten ließ. Am meisten hat mich aber gestört, dass das Band kein Display hat und ich so immer auf das iPhone schauen musste, um einen Wert (Schrittzahl, Trainigsmodus, Puls …) abzulesen. Ich weiß nicht, wie oft ich in dem Jahr auf das Band geschaut habe, weil ich dachte, das sei eine Uhr.

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Amazon: Same Day kann auch mal ein paar Tage dauern

Seit ein paar Monaten wirbt Amazon damit, dass Prime-Kunden kostenfrei die Ware noch am selben Tag geliefert bekommen können. Toller Service, der jüngst bei der Bestellung zweier Festplatten gut funktioniert hat. Gestern aber nicht: Ich habe am Samstagmorgen einen neuen Fitness-Tracker (Fitbit Charge 2) bestellt und die Amazon-App versprach eine Lieferung noch am selben Tag zwischen 18 und 21 Uhr. Deshalb wählte ich meine Privatanschrift als Ziel aus, um nicht abends noch zur Packstation fahren zu müssen. Ein Fehler, wie sich kurze Zeit später herausstellte.

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Evernote ist für mich ein zusätzliches Gedächtnis

Dies ist mein persönlicher Beitrag zur Blog-Parade auf meiner Website Journalisten-Tools.de.

Evernote startete im Juni 2008 als Beta-Version, einen Monat später habe ich einen Account eingerichtet und mit dem Tool rumgespielt, das mein zusätzliches Gedächtnis werden sollte. Zunächst wusste ich nicht, WAS ich überhaupt an Notizen hinein schreiben sollte. Meine Notizen schrieb ich in Notizbücher, die ich alle paar Monate ersetzte. Und Dokumente speicherte ich lieber auf der Festplatte, wo sie jederzeit nutzbar sind.

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Blog-Parade: Wie träumt Ihr Euch die Medien der Zukunft

Anita Grasse hat auf ihrer Website eine Blog-Parade mit der Frage „Wie träumt Ihr Euch die Medien der Zukunft“ gestartet und hier sind meine Gedanken zu dem Thema.

Vorab: Ich bin ein News-Junkie und deshalb intensiver Twitter-User und RSS-Feed-Leser. Morgens und im Auto läuft das Radio (fast immer SWR3, sonst WDR2 oder WDR5) und tagsüber surfe ich alle paar Stunden zu einigen Nachrichten-Portalen, um die Lage im Blick zu behalten. Abends schaue ich dann häufig das heute journal und einmal in der Woche lese ich den Spiegel – auf dem iPhone.

Personalisierung und On Demand

Trotzdem habe ich häufig das Gefühl, die für mich wichtigen Informationen zu verpassen. Morgens vor dem Aufstehen würde ich gerne eine Zusammenfassung der Nachrichtenlage hören, aber immer wieder werde ich vor oder nach den Nachrichten von unserem Sohn geweckt und verpasse so die 5-Minuten-Nachrichten im Radio.

Wenn ich im Bad bin, interessieren mich primär zwei Fakten: Wie wird heute das Wetter und wie gut komme ich zur Arbeit. Wie genial wäre es, wenn mein Spiegel diese Informationen anzeigen könnte. Idealerweise mit dem Hinweis, dass ich Gas geben sollte, weil ich laut Büro-Kalender um 9.30 Uhr einen Termin habe und die A46 voll ist. Nebenbei könnte mich der Spiegel – oder der Kleiderschrank – darauf hinweisen, dass ich einen wichtigen Termin habe und deshalb Anzug statt Jeans tragen sollte. Heute renne ich des öfteren auf der Suche nach meinem Handy durch die Wohnung, um diese Informationen zu bekommen.

Kurz: Ich möchte die für mich relevanten Informationen zum richtigen Zeitpunkt bekommen, ohne sie gezielt abfragen zu müssen.

Dazu gehört für mich auch, dass ich jederzeit die Möglichkeit habe, mich über bestimmte Themen detaillierter zu informieren – jetzt oder später. Wie praktisch wäre es zum Beispiel, wenn ich im Radio ein kurzes Update zu einem Thema hören würde und die Möglichkeit bekäme, dieses Thema zu abonnieren? Nebenbei wäre die Information auch für Redaktionen interessant, weil man dann ständig wüsste, was die Leute interessiert und ob ein Thema schon „durch“ ist.

Bitte keine Wiederholungen

Ein anderes Ärgernis, das sich hoffentlich lösen lässt: Ich brauche keine Wiederholung ein und der selben Information. Und ich muss bei reinen Fakten nicht mehrere Quellen lesen. Das ist ein Punkt, der mich bei meinem RSS-Reader massiv stört: Taucht irgendwo auf der Welt ein neues Apple-Gerücht auf, liest man davon erst bei Twitter, dann auf US-Seiten und dann – ein paar Stunden oder gar Tage später – liefern deutsche Redaktionen eine Übersetzung ohne weitere Details. Wie praktisch wäre es, wenn eine Software daraus die Originalquelle und zusätzlich Infos aus anderen Quellen zusammenfassen könnte.

Deutsche Zeitung oder australischer Blogger?

Insgesamt 103 Nachrichten-Quellen überwache ich dank RSS-Reader, dazu kommen Tweets von 603 Twitter-Usern. Ob eine gute Nachricht aus einer klassischen Redaktion stammt oder von einem australischen Blogger interessiert mich offen gestanden immer weniger. Entscheidend ist, ob die Information für mich nützlich und der Text gut geschrieben ist.

Bezahlen? Ja, klar!

Ein Dienst, der mir die richtigen Infos zur richtigen Zeit ohne lästige Wiederholungen liefern könnte, würde selbstverständlich von mir auch dafür bezahlt. Auch, weil ich enorm viel Zeit sparen und Komfort hinzugewinnen könnte.