Adieu Jawbone Up 3 , willkommen Fitbit Charge 2

RP-Kollege Christian Kurth hat mir vor rund einem Jahr so begeistert von seinem Jawbone-Fitness-Band erzählt, dass ich das Ding im September 2015 bestellt habe. Seither musste Jawbone das Band viermal austauschen, weil entweder das Band gerissen war oder sich der Vibrationsalarm nicht mehr abschalten ließ. Am meisten hat mich aber gestört, dass das Band kein Display hat und ich so immer auf das iPhone schauen musste, um einen Wert (Schrittzahl, Trainigsmodus, Puls …) abzulesen. Ich weiß nicht, wie oft ich in dem Jahr auf das Band geschaut habe, weil ich dachte, das sei eine Uhr.

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Blogparade: Was ich mit 1 Million Euro machen würde

Jochen Mai hat auf Karrierebibel.de zu einer Blogparade aufgerufen. Seine Frage: „Was würden Sie mit einer Million Euro machen?“ Unter allen Teilnehmern, die bis 27. April 11 Uhr, einen Beitrag zu dem Thema verfassen, verlost er zehn Jahreslose der Deutschen Fernsehlotterie.

Wenn ich in den Medien höre, dass ein Lotto-Gewinner ein oder mehrere Millionen gewonnen hat, spiele ich mein Szenario für den Fall kurz durch:

  • Im ersten Schritt würde ich den Wohnungskredit mit einem Schlag abbezahlen. Egal, was danach passiert, das „Thema“ wäre vom Tisch.
  • Die Versuchung wäre natürlich groß, meinen Golf gegen einen Porsche 911 zu tauschen. Denn, Hand aufs Herz: Ich mache mir zwar wenig aus Autos, weil ich damit in erster Linie von A nach B kommen möchte, aber wenn das Geld plötzlich da wäre, wäre der Reiz wohl größer als die Vernunft.

Nach diesen zwei Investitionen würde ich den Rest des Geldes sicher anlegen. Welch Trauerspiel, dass es dafür derzeit kaum Zinsen gibt. Rechnet man mit zwei oder drei Prozent Rendite, wäre das Geld leider kein Ersatz für einen richtigen Job. Zumal man den Gewinn versteuern müsste. Aber gut, der ein oder andere Luxus mehr wäre dann drin. Zum Beispiel eine Tankfüllung für den Porsche. 🙂 Oder mal wieder eine tolle Kreuzfahrt mit Aida.

Auswandern oder den Job bei RP ONLINE kündigen? Beides für mich keine Option. Denn letztlich reizt es mich mit an der Zukunft des Journalismus zu arbeiten. Und das Haus in Sausolito sowie die Penthouse-Wohnungen in New York und Hamburg wären mit einer Million Euro eh nicht zu finanzieren.

„Special.T“ – die Nespresso-Maschine für Tee

Ja, ich war skeptisch als ich im Düsseldorfer Nespresso-Laden an der Kö die Tee-Maschine aus dem Hause Nestlé entdeckte: Tee aus der Maschine soll schmecken? Dann bot mir die Dame einen Pfefferminz-Tee an und was soll ich sagen, das Heißgetränk schmeckte sehr gut. Für mich deutlich besser als der Teebeutel, den ich ab und zu ins heiße Wasser tauchte. Als Nestlé dann vor ein paar Wochen Bestandskunden 50-Euro-Gutscheine für eine Special-T-Maschine schenkte, griff ich zu.

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Eine Flasche Volvic Apfel deckt fast den Zucker-Tagesbedarf

Der Mensch soll viel trinken, mindestens zwei Liter am Tag – sagen Ärzte. Und ich habe – bis gestern – gerne Volvic Apfel getrunken. Das Getränk schmeckt, auch warm, erfrischend und nicht so fad wie reines Volvic-Wasser. Nebenbei gibt es viele andere Geschmacksrichtungen und Volvic wirbt auf seinen Flaschen damit, der Geschmack mache das Trinken viel leichter.

Nährwerttabelle für Volvic Apfel
Nährwerttabelle für Volvic Apfel. Quelle: Volvic.de

 

Dann habe ich die Spiegel-TV-Sendung vom 23. Dezember 2012 (online hier zu finden) zum Thema Zucker gesehen und mir den Zucker-Gehalt meines Lieblingsgetränks einmal genauer angeschaut: 3 Gramm Zucker (entspricht einem Würfelzucker) stecken in 100 Milliliter. Wer eine ganze Flasche trinkt, nimmt also gleich mal 45 Gramm (oder 15 Zuckerstücke) quasi nebenbei zu sich. Ein Erwachsener sollte laut WHO aber nur rund 50 bis 60 Gramm (also 17 bis 20 Zuckerwürfel) pro Tag zu sich nehmen. So eine Volvic-Apfel-Falsche – und die anderen Sorten sind laut Volvic.de-Seite nicht viel besser – denkt also fast den kompletten Tagesbedarf an Zucker.

Update: Die Stiftung Warentest hat Volvic Apfel in einem Test mit Mangelhaft bewertet: „Im Labor entdeckten die Tester ein aus verschiedenen synthetischen Aroma­stoffen zusammengesetztes Fantasiearoma, das geschmack­lich ein Apfelaroma vortäuscht. Das bedeutet: test-Qualitäts­urteil mangelhaft für Volvic Apfel.

Meine Nacht im Klinikum Cottbus

Am Donnerstagmorgen war noch alles gut: Mit Kollegin Kathrin Bangen nach Berlin-Tegel geflogen, unseren Chef Oliver Horst am Hotel abgeholt und nach Cottbus gefahren. Gespräche mit den „neuen Kollegen“ der Lausitzer Rundschau standen auf dem Programm. Bis 13 Uhr, denn dann verspürte ich Übelkeit und Durchfall – und ging zum Hotel zurück. Nur eine Stunde später saß ich bei einer Ärztin in der Nähe des Hotels. Die Dame fackelte nicht lange: „Ich bin da sehr direkt: Das ist vermutlich ein Infekt, aber es könnte auch eine Blinddarmentzündung sein. Ich schicke Sie deshalb ins Krankenhaus.“

In der Notaufnahme angekommen, musste ich erstmal warten. Dann das volle Programm: Ultraschall, Röntgen, Bluttests und viele Fragen („Der Computer fragt: Patient schwanger?“), danach die Diagnose, es könne wirklich eine Blinddarmentzündung sein und ich solle zur Beobachtung da bleiben. Schwups lag ich in einem Krankenzimmer und ein Arzt musste am Abend entscheiden, ob ich noch am selben Abend operiert werden müsse. Bis dahin gab es Tropf statt brandenburgische Spezialitäten. Dann die Erleichterung: Der Arzt – selbst Vater von zwei Jungs  – tippte auf einen Infekt, den ich mir von Jan eingefangen hatte – und nicht auf eine Blinddarmentzündung. „Diese Kinder-Viren können Erwachsene total umhauen“, sagte er und verschwand. Uff! Immerhin gab es dann Pfefferminztee. Fast so gut wie ein Cocktail in der Hotelbar. 🙂

Am nächsten Morgen Visite um 7 Uhr (ein Arzt mit sechs Krankenschwestern im Schlepptau) und die Aufforderung, auf die Ergebnisse der Blutuntersuchung zu warten. Also wieder warten, warten, warten. Gegen Mittag – so langsam mussten wir nach Berlin zurück, um den Rückflug nicht zu verpassen – ging es mir soweit besser und ich bin auf eigenen Wunsch entlassen worden. Selten war ich so froh, als die Lufthansa-Maschine in Düsseldorf aufsetzte. 🙂