Adieu Jawbone Up 3 , willkommen Fitbit Charge 2

RP-Kollege Christian Kurth hat mir vor rund einem Jahr so begeistert von seinem Jawbone-Fitness-Band erzählt, dass ich das Ding im September 2015 bestellt habe. Seither musste Jawbone das Band viermal austauschen, weil entweder das Band gerissen war oder sich der Vibrationsalarm nicht mehr abschalten ließ. Am meisten hat mich aber gestört, dass das Band kein Display hat und ich so immer auf das iPhone schauen musste, um einen Wert (Schrittzahl, Trainigsmodus, Puls …) abzulesen. Ich weiß nicht, wie oft ich in dem Jahr auf das Band geschaut habe, weil ich dachte, das sei eine Uhr.

Die Vorteile

Seit gut einer Woche trage ich nun ein neues Band, das Fitbit Charge 2 für 150 Euro. Das Band hat ein Display, dass sich automatisch einschaltet, wenn man die typische Armbewegung macht, um die Uhrzeit abzulesen. Das Display zeigt dann nicht nur die Uhrzeit, sondern die Schrittzahl oder den aktuellen Puls an. Auch Anrufe, SMS- oder iMessage-Nachrichten sowie Termineinladungen werden auf dem kleinen Display angezeigt, wobei die Zahl der Zeichen begrenzt ist. Es reicht aber um zu entscheiden, ob man das Handy aus der Tasche holen muss oder nicht.

Zwei Nachteile

Im Vergleich zum Jawbone Up 3 habe ich zwei Nachteile identifiziert: Das Fitbit Charge 2 ist nichts wasserdicht, weshalb es laut Hersteller nicht unter der Dusche getragen werden kann. Das ist eine gewisse Umgewöhnung im morgendlichen Ablauf. Schwerwiegender finde ich, dass die Fitbit-App nicht so übersichtlich gestaltet ist wie die Jawbone-App. Beide Bänder zeichnen auf Wunsch den eigenen Schlaf auf, aber die Auswertung ist bei Jawbone deutlich besser als bei Fitbit. Dafür kann ich in der Fitbit-App mehr konfigurieren und zum Beispiel die Informationen auf dem Startbildschirm einstellen.

Das Fitbit Charge 2 kostet 149,99 Euro und ist in zwei Größen verfügbar, wobei das Gehäuse immer gleich ist und nur das Armband unterschiedliche Längen hat. Die Bänder gibt es in unterschiedlichen Farben. Für 60 Euro gibt es separat auch Leder-Armbänder.

Warum keine Apple Watch?

Ja, die Frage habe ich mir auch immer wieder gestellt. Ich finde die Apple Watch mit gut 500 Euro zu teuer für ein Gerät, dass man aufgrund der laufenden Entwicklung alle paar Jahre austauschen möchte. Außerdem habe ich bisher keine so großen Vorteile entdeckt, dass sich der Aufpreis lohnen würde.

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