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Vier Argumente gegen E-Books

Vergangene Woche habe ich mich über den Contra-Kommentar in der Neuen Westfälischen aufgeregt. Die These des Autors: Nur mit einem echten Buch kann man mit schönen Frauen ins Gespräch kommen und die Lesezeichen im echten Buch lassen Urlaubserinnerungen aufleben. Ohne Worte.

Was spricht wirklich gegen E-Books? Aus meiner Sicht vier Argumente:

  1. Ein E-Book-Lesegerät ist teuer. Ein Kindle kostet mindestens 99 Euro, dazu kommen 15 Euro für ein Netzteil (wer will das Gerät schon am Computer aufladen) und eine Hülle (rund 30 Euro).
  2. E-Books sind an eine Plattform gebunden: Ähnlich wie bei iTunes kann man bei Amazon die Bücher nicht einfach auf eine andere Plattform mitnehmen oder als PDF abspeichern.
  3. E-Books lassen sich nicht verleihen. Wenn also Freunde oder Kollegen das selbe Buch lesen möchten, kann man es nicht einfach weitergeben. Technisch wäre das sicher problemlos möglich – aber die E-Book-Händler setzen wohl darauf, auf diese Weise die Verkaufszahlen zu erhöhen. Oder räumen ihnen die Verlage die entsprechenden Rechte nicht ein?
  4. E-Book-Lesegeräte brauchen Strom und einen Internet-Zugang. Ok, die Akkulaufzeit erinnert an gute alte Nokia-Geräte, trotzdem muss das Gerät irgendwann an die Steckdose. Zum Herunterladen von Büchern braucht man einen Internet-Zugang, per WLAN oder UMTS.

Kein Contra-Argument ist aus meiner Sicht die Tatsache, dass man auf einem Bildschirm liest: E-Book-Reader sind leichter und dünner als normale Bücher – und das Bildschirm ist dank E-Ink-Technologie deutlich besser für die längere Lektüre geeignet als das iPad.

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