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Artikel aus der Kategorie ‘Arbeit’

Omnifocus nimmt Todos per E-Mail an

Omnifocus ist ein fantastisches Getting-Things-Done-Tool, ohne das ich nicht mehr arbeiten könnte: Alles, was erledigt werden muss, wird in das Tool eingetippt und dann nach Kontext (“Oliver” oder auch “Schreibtisch”) und nach Fälligkeitsdatum sortiert angezeigt. Das Programm gibt es für Mac, iPhone und iPad – aber leider nicht im Web und auch nicht als Android-App. Letzteres ist für mich besonders misslich, weil ich beruflich ein Google Nexus verwende.

Nun erfahre ich durch Zufall, dass der Omni-Sync-Server – der die Todos zwischen Mac, iPhone und iPad ständig syncron hält – auf Wunsch eine E-Mail-Adresse einrichtet und dann Todos per E-Mail annimmt. Klingt banal, ist für mich aber eine tolle Sache. Künftig kann ich per E-Mail von meinem Android-Telefon Todos in meine Inbox schicken und muss nicht weiter E-Mails an mich selbst schicken, die ich später – wenn ich wieder am Mac sitze – in Omnifocus übernehme. Auf Wunsch lassen sich mehrere E-Mail-Adressen einrichten, damit zum Beispiel Kollegen einem direkt Todos schicken können.

Die Einrichtung ist kinderleicht: Einfach unter https://manage.sync.omnigroup.com einloggen und auf der Profil-Seite eine E-Mail-Adresse einrichten.

Profil-Seite des Omnisync-Servers

Profil-Seite des Omnisync-Servers

Nebenbei: Die Nutzung von Omni-Sync ist kostenfrei!

GTD-Tool Omnifocus lässt sich mit Siri verbinden

Seit rund zwei Jahren organisiere ich meine Arbeit nach dem Prinzip “Getting things done” (GTD) von David Allen. Die Idee: Alle Aufgaben werden – mit welchem Tool auch immer – aufgeschrieben und nicht im Kopf hin und her bewegt. Und jede Aufgabe wird einem Kontext (Chef, Kollege X, Am Schreibtisch, im Supermarkt) zugeordnet und einem Projekt. Auf die Weise behält man stets den Überblick und vergisst nichts mehr – ein tolles Gefühl. Ich benutze für GTD die Mac- und iOS-Software Omnifocus von Omnigroup und lasse die Todos zwischen iPhone, iPad und Mac synchronisieren.

OmniFocus + Siri: Configuration from The Omni Group on Vimeo.

Neulich habe ich entdeckt, dass Omnifocus sich auch mit Siri verbinden lässt. Die Verbindung wird im Video erklärt und ist in der Praxis einfach großartig! Wer kennt das nicht: Man verlässt abends das Büro und auf der Heimfahrt fallen einem dutzende Dinge ein, die man am nächsten Tag erledigen muss. Dank Siri und Omnifocus diktiere ich die Punkte kurz ins iPhone und komme dann mit dem guten Gefühl nach Hause, für den nächsten Tag bestens gerüstet zu sein.

Lob für Tweets von RP ONLINE

Ein Lob, das ich gerne an die Redaktion weiterleiten werde:


Ich sage: DANKE! :-)

Content Syndication versus SEO (SEO Campixx-Vortrag)

“Das Hotel ist aber ziemlich abseits. Also, wenn Sie Berlin besichtigen möchten …” erklärte mir der Taxi-Fahrer auf dem Weg zur SEO Campixx. Vermutlich ist aber gerade diese Abgeschiedenheit eine der Erfolgsrezepte der jährlich im März stattfindenden SEO-Veranstaltung von Seonaut Marco Janck. Rund 460 SEOs aus ganz Deutschland hocken ein Wochenende zusammen, halten Vorträge und – ganz wichtig – tauschen sich aus. Auf Außenstehende wirkt es wie ein großes Familientreffen – bei dem alle rote T-Shirts tragen und über merkwürdige Themen sprechen.

In diesem Jahr habe ich über das Thema “Content Syndication versus SEO” referiert. Eins vorweg: Für dieses Problem gibt es keine perfekte Lösung, denn der Kunde kauft den Content auch deshalb, um damit bei Google zu ranken. Ein einfaches “Noindex” in den Seiten wird in der Regel nicht akzeptiert. Was dann? Aus meiner Sicht gibt es verschiedene Möglichkeiten, die ich im folgenden kurz vorstellen möchte.

  • Canonical Tag
  • Syndication Tag
  • Backlinks

Das Canonical-Tag wird von Google und Bing unterstützt und ist sicher die einfachste Methode, um den Bots mitzuteilen, statt der gefundenen URL eine andere URL zu favorisieren. Google hat im Dezember 2009 verkündet, man nutze das Canonical Tag jetzt auch domainübergreifend. Über einen Crossdomain-Support bei Bing konnte ich trotz intensiver Suche nichts finden. Während Bing das Canonical Tag nur als “Tipp” wertet (“This tag will be interpreted as a hint by Live Search, not as a command”, siehe: “Partnering to help solve duplicate content issues“), geht Google einen Schritt weiter:  ”It’s a hint that we honor strongly.” (siehe “Specify your canonical“).

Das Syndication Tag klingt zunächst verlockend. Mit zwei Parametern kann man Google mitteilen, was die Originalquelle (“syndication-source”) für einen Bericht war und von wem die Information (“original-source”) kam. Klingt gut, hätte Google seine Ankündigung nicht gleich wieder relativiert. Demnach wird das Canonical Tag bevorzugt und das Syndication-Tag befindet sich noch in der Erprobungsphase.

Der klassische Backlink ist eine weitere mögliche Lösung für das Problem: Unter jedem Artikel, den der Content-Partner übernimmt, wird ein Link zur Originalquelle platziert. Das kann dezent geschehen – und doch findet der Googlebot so einen Hinweis auf die Originalquelle. Nebenbei entsteht so ein schöner Backlink von einer themenrelevanten Seite. :-)

Letztlich muss man mit dem Kunden gemeinsam diskutieren, welcher der genannten Lösungen in beiderseitigem Interesse sind. Je nach Stärke der beiden Domains ist das Problem Content Syndication versus SEO anders zu bewerten. Ein Teilnehmer der SEO Campixx empfahl, unterschiedliche Preise zu verlangen: Soll der Content für Google nutzbar sein, ist er teuer.  Auch ein Weg.

Wunderlist – eine Omnifocus-Alternative?

Seit gut einem Jahr benutze ich für berufliche und private Todos Omnifocus von Omnigroup. Ein sehr ausgereiftes – aber leider nicht günstiges – GTD-Tool (= Getting Things Done). Was ich besonders schätze: Die Daten werden dank MobileMe zuverlässig zwischen iPhone, Büro-Mac und Privat-Mac synchronisiert. Und wenn man sich erstmal an das GTD-Prinzip gewöhnt hat, ist es eine tolle Sache. Allerdings arbeitet Omnifocus nur auf Apple-Geräten. Wer ein Android-Handy hat oder auch mal mit dem Web-Browser auf seine Todo-Liste zugreifen kann, schaut in die Röhre.

Entsprechend interessant finde ich die Neuankündigung “Wunderlist” aus Berlin. Eine kleine Software-Firma (die einzelnen Mitarbeiter werden auf einer tollen Seite vorgestellt!) entwickelt ein GTD-Tool für die Cloud. Schon jetzt gibt es Apps für iPhone, iPad, Mac OS und Windows. Eine Version für Android-Handys wird bereits angekündigt. Der Clou: Die Software ist kostenfrei. Wer Omnifocus kennt, wird angenehm überrascht sein vom Wunderlist-Interface: Sieht alles schick aus und deutlich intuitiver als Omnifocus. Allerdings fehlen bislang wichtige Funktionen: So kann man seine Todos zwar in Listen ordnen, aber das geht lange nicht so einfach wie mit Omnifocus. Schmerzlich vermisse ich Kontexte, mit der man Aufgaben in “Telefon”, “Büro” oder “Privat” einordnen kann. Das sollte Wunderlist noch nachrüsten. Auch die Eingabe neuer Todos könnte einfacher sein.

Mein Leben in der Cloud

Interessanter Beitrag von Sascha Lobo zum Thema “My Work and Life with the Cloud“. Er nutzt demnach Google Mail, Dropbox und für Termine den Google Kalender. Die beiden erst genannten Dienste möchte ich ebenfalls nicht mehr missen.

Dazu kommen bei mir noch Omnifocus (Getting-Things-Done-Tool), weil dieses seine Daten so schön mittels MobileMe (oder Webdav) zwischen MacBook, iPhone und bald auch iPad synchronisiert und mich bisher nicht im Stich gelassen hat.

Nicht so zufrieden bin ich derzeit mit Mozy, einem Online-Backup-Service von EMC. Der Dienst bot bis vor wenigen Wochen für 5 Dollar im Monat unbegrenzten Speicherplatz im Netz – und war so eine “einmal installiert, nie mehr beachtet”-Lösung. Doch jetzt wurde der Preis verdoppelt (zumindest, wenn  man mehr als 50 GByte Speicher braucht) und ich bemerke, dass das Programm nicht gut mit externen USB-Platten klar kommt, wenn diese nicht dauerhaft an den Rechner angeschlossen ist. Mozy markiert diese Dateien dann als gelöscht und braucht beim nächsten Backup (wenn die Platte wieder angeschlossen ist) elendig lange. Ich fürchte, der Cloud-Dienst fliegt bald wieder raus.

Richtig zufrieden bin ich dagegen mit GrandTotal, einer kleinen aber sehr funktionellen Rechnungssoftware für den Mac. Macht genau das, was man sonst umständlich mit Word machen muss: Rechnungen schreiben.

P.S.: Wenn ich recht überlege: Auch Evernote ist ein guter Cloud-Dienst, den ich inzwischen nicht mehr missen möchte. Ganz zu Schweigen von Readitlater.