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	<title>sbrinkmann.de</title>
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	<description>Die Website von Sebastian Brinkmann</description>
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		<title>Telekom torpediert seit Jahren die Netzneutralität</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jun 2013 11:15:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Eine Welle der Empörung hat die Deutsche Telekom mit ihrer Ankündigung ausgelöst, bei neuen DSL-Verträgen künftig eine Volumengrenze  einzubauen. Während einige das Recht auf einen unbegrenzten Internet-Zugang einfordern, kämpft eine wachsende Mehrheit für die Netzneutralität und eine Petition für den Deutschen Bundestag erreichte binnen Stunden die notwendige Marke von 50.000 Stimmen und hat aktuell 72.000 Mitunterzeichner. Stein [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Eine Welle der Empörung hat die Deutsche Telekom mit ihrer <strong><a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Deutsche-Telekom-erwaegt-Volumendrosselung-bei-DSL-1828179.html">Ankündigung</a> </strong>ausgelöst, bei neuen DSL-Verträgen künftig eine Volumengrenze  einzubauen. Während einige das Recht auf einen unbegrenzten Internet-Zugang einfordern, kämpft eine wachsende Mehrheit für die Netzneutralität und eine <a href="https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_04/_23/Petition_41906.html"><strong>Petition für den Deutschen Bundestag</strong></a> erreichte binnen Stunden die notwendige Marke von 50.000 Stimmen und hat aktuell 72.000 Mitunterzeichner.</p>
<p>Stein des Anstoßes ist die Ankündigung der Telekom, ihren TV-Dienst Entertain von der Volumenzählung auszunehmen (und weiteren Anbietern eine solche Ausnahme zu verkaufen!). Damit verstößt das Unternehmen gegen das Gebot der Netzneutralität. Ist die Ausnahme bei Entertain technisch noch begründbar (siehe Blog-Beitrag von <strong><a href="http://sw4.de/2013/04/warum-telekom-entertain-nicht-in-die-debatte-zur-netzneutralitat-passt/">Stefan Wild</a>) </strong>sind alle anderen Ausnahmen nicht hinnehmbar. Diese Angriffe gegen die Netzneutralität sind aber nicht neu und werden zum Teil seit Jahren fast ohne Protest hingenommen:</p>
<ul>
<li><span style="line-height: 13px;"><strong>Neutrales Peering</strong><br />
Seit Jahren verlangt die Telekom von anderen Internet-Providern eine direkte Zusammenschaltung mit ihrem Netz, weil sie sich nicht am neutralen Peering am De-Cix in Frankfurt beteiligt. Siehe: <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2013/05/de-cix-die-grosse-datenpumpe-des-internets/"><strong>Die Herzen des Internets</strong></a></span></li>
<li><strong>Durchleitung von Anrufen zu 0180- und 0700-Rufnummern<br />
</strong>Kunden des Düsseldorf VOIP-Anbieters Sipgate können seit gestern keine 0700-Rufnummern im Telekom-Netz mehr erreichen, wie das Unternehmen in seinem <a href="http://www.sipgateblog.de/ab-1-juni-0700-dienste-der-telekom-offline/"><strong>Blog</strong></a> berichtet. Bereits seit 1. Mai ist der Zugang zu 0180-Servicenummern geblockt.</li>
<li><strong>Neue Marktteilnehmer werden boykotiert<br />
</strong>27 Monate hat die T-Mobile gebraucht, um Anrufe zu 01570-Rufnummern zu ermöglichen. Unter diesen Nummern wollte Sipgate unter anderem seinen Dienst Sipgate One anbieten, um Anrufer unter einer zentralen Handynummer erreichbar zu machen. Nebenbei hat sich die Bundesnetzagentur in der Frage nicht besonders viel Mühe gegeben. Kürzlich meldete Sipgate deshalb: <a href="http://www.sipgateblog.de/sipgate-one-wir-geben-auf/"><strong>&#8220;Wir geben auf!&#8221;</strong></a></li>
<li><strong>Verbot von VOIP- und Skype-Telefonaten<br />
</strong>Mit dem iPhone kann man seit Jahren kostengünstig per Skype in alle Welt telefonieren. Die Telekom (und andere Anbieter) <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/mobil/skype-auf-dem-iphone-t-mobile-blockiert-billigtelefonate-a-616587.html"><strong>verbieten</strong></a> aber in ihren einfachen Verträgen die Nutzung der Dienste und begründen dies mit dem Datentraffic und der Sorge, keine stabile Verbindung anbieten zu können. Wer einen Aufpreis zahlt oder gleich einen höheren Vertrag abschließt, darf Skype nutzen.</li>
<li><strong>Musik-Streaming über Spotify zum Fixpreis<br />
</strong>Seit Oktober 2012 können Mobilfunk-Kunden der Telekom Spotify zum Festpreis von 10 Euro im Monat nutzen. In der <a href="http://www.telekom.com/medien/konzern/151864"><strong>Pressemitteilung</strong></a> geht es amüsanterweise nur um die Abrechnung, nicht aber um die Belastung des Netzes durch das nun unbegrenzt mögliche Streaming.</li>
</ul>
<p>Und die nächsten Schritte stecken schon in den Startlöchern:</p>
<ul>
<li><strong>Managed Services<br />
</strong>Mit  der Einführung der Volumengrenzen ab 2011 hat die Telekom angekündigt, Inhalte-Anbietern Verträge nach dem Muster von Spotify anzubieten und sieht darin ein neues Geschäftsfeld &#8211; wie sie in einer <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/article116699878/Telekom-will-Datenmenge-auch-fuer-Filme-drosseln.html"><strong>Antwort an die Regulierungsbehörde</strong></a> offen zugibt.</li>
<li><strong>VDSL Vectoring<br />
</strong>Weil der Glasfaser-Ausbau bislang kaum vorankommt (Die Telekom nennt auf ihrer <a href="https://www.telekom.de/glasfaser/#!/start"><strong>Website</strong></a> fast nur kleine Gemeinden!) will sie nun verstärkt auf VDSL-Vectoring setzen. Die Technik, die ungefähr doppelt so schnelle Übertragungsgeschwindigkeiten wie VDSL50 erlaubt, setzt aber voraus, dass ein Anbieter die Leitungen zwischen Vermittlungsstelle (den grauen Kästen am Straßenrand!) und Kundenmodem exklusiv nutzt. Vodafone hat seine Zusammenarbeit schon <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/vdsl2-vodafone-beteiligt-sich-am-turbo-netz-der-telekom-a-900287.html"><strong>angekündigt</strong></a>.</li>
<li><strong>Zwangsmodem für VDSL-Vectoring<br />
</strong>Simon Kissel, Geschäftsführer des DSL-Routerherstellers Viprinet, glaubt, dass die Telekom mit der Einführung von VDSL-Vectoring ihren Kunden ein <a href="http://www.viprinet.com/de/neutrality"><strong>einheitliches Modem</strong> </a>aufzwingen wird, wie das schon heute zum Beispiel Unitymedia macht. Dagegen spricht die Ankündigung von AVM, mit der <a href="http://www.avm.de/de/News/artikel/2013/cebit_7490.html"><strong>Fritzbox 7490</strong></a> einen Router auf den Markt zu bringen, der VDSL-Vectoring unterstützt.</li>
</ul>
<h2>Fazit</h2>
<p>Die Telekom versucht seit Jahren, die Netzneutralität zu torpedieren und die geplanten Volumengrenzen sind nur der nächste logische Schritt. Und auch der wird klappen, wenn der Protest in ein paar Monaten wieder abflaut, weil es die Netzgemeinde nicht geschafft hat, der breiten Bevölkerung die Bedeutung des Themas klar zu machen. Schon der Begriff Netzneutralität ist dafür alles andere als geeignet, wie <a href="http://www.wiwo.de/technologie/digitale-welt/die-woche-im-netz-von-zensursula-lernen/8250318-2.html"><strong>Franziska Bluhm</strong></a> schreibt. Sascha Lobo rief die Netzgemeinde deshalb in seinem Vortrag auf der Republica dazu auf, sich eine einfache Frage zu stellen: &#8220;Was würde Merkel überzeugen?&#8221;</p>
<h2>Jetzt mitmachen</h2>
<p>Wer sich an dem Protest für die Netzneutralität beteiligen möchte, sollte in einem <a href="http://www.change.org/de/Petitionen/deutsche-telekom-ag-drosselung-der-surfgeschwindigkeit-stoppen"><strong>ersten Schritt die Petition von Maltze Götze</strong></a> unterzeichnen und an sich an den von ihm per E-Mail gestarteten Protestaktionen beteiligen. Und im zweiten Schritt kann man noch bis zum 18. Juni die Petition des Deutschen Bundestags <a href="https://epetitionen.bundestag.de/petitionen/_2013/_04/_23/Petition_41906.html"><strong>unterzeichnen</strong></a>.</p>
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		<title>TimeMachine Backup auf Synology NAS stoppt mit Fehlermeldung</title>
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		<pubDate>Sun, 02 Jun 2013 09:30:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Synology]]></category>

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		<description><![CDATA[Seit ein paar Monaten sichere ich mein MacBook Air mittels TimeMachine auf mein Synology NAS DS213+. Tolle Sache, denn endlich sind Backups auch dann möglich, wenn das MacBook nicht auf dem Schreibtisch steht. Gestern morgen dann der Schock: &#8220;Time Machine konnte das Backup &#8220;Diskstation&#8221; nicht abschließen. Das Image des Backup-Volumes &#8230; wird bereits verwendet.&#8221; Eine [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Seit ein paar Monaten sichere ich mein MacBook Air mittels TimeMachine auf mein <strong><a title="Erster Eindruck der Synology DS 213+" href="http://www.sbrinkmann.de/online/erster-eindruck-der-synology-ds-213/">Synology NAS DS213+</a></strong>. Tolle Sache, denn endlich sind Backups auch dann möglich, wenn das MacBook nicht auf dem Schreibtisch steht. Gestern morgen dann der Schock: &#8220;<em>Time Machine konnte das Backup &#8220;Diskstation&#8221; nicht abschließen. Das Image des Backup-Volumes &#8230; wird bereits verwendet.</em>&#8221;</p>
<div id="attachment_1454" class="wp-caption aligncenter" style="width: 447px"><a href="http://www.sbrinkmann.de/wp-content/uploads/2013/06/Bildschirmfoto-2013-06-01-um-12.38.32.png"><img class="size-full wp-image-1454" alt="TimeMachine-Fehlermeldung" src="http://www.sbrinkmann.de/wp-content/uploads/2013/06/Bildschirmfoto-2013-06-01-um-12.38.32.png" width="437" height="180" /></a><p class="wp-caption-text">TimeMachine-Fehlermeldung bei der Sicherung auf mein Synology NAS</p></div>
<p>Eine kurze Google-Suche ergibt, dass dieses Problem auch bei einer Sicherung auf der Apple-eigenen TimeCapsule auftritt und in diesem Fall ein Neustart der Box (nicht des Rechners) hilft. Ich starte das NAS neu (dauert nur wenigen Minuten) und starte die Sicherung erneut. In der &#8220;Konsole&#8221; kann ich beobachten, wie TimeMachine zur Sicherheit die zu sichernden Daten erneut ermittelt und dann die Daten wie gewohnt sichert. Uff. <img src='http://www.sbrinkmann.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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		<title>Airmail &#8211; endlich eine Sparrow-Alternative</title>
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		<pubDate>Sat, 01 Jun 2013 09:57:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach und nach streicht mir Google alle meine Tools: iGoogle stirbt im November 2013, Google Reader wird Ende Juni eingestellt und schon vor einiger Zeit hat Google den tollen Mail-Client Sparrow gekauft &#8211; und die Entwicklung damit weitestgehend eingestellt. Durch einen Tweet von Frank Feil bin ich auf AirMail aufmerksam geworden und das noch junge [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Nach und nach streicht mir Google alle meine Tools: iGoogle stirbt im November 2013, <strong><a title="Google zerstört das Vertrauen der Nerds" href="http://www.sbrinkmann.de/online/google-zerstort-das-vertrauen-der-nerds/">Google Reader</a></strong> wird Ende Juni eingestellt und schon vor einiger Zeit hat Google den tollen Mail-Client Sparrow gekauft &#8211; und die Entwicklung damit weitestgehend eingestellt. Durch einen Tweet von Frank Feil bin ich auf AirMail aufmerksam geworden und das noch junge Programm hat das Zeug zum Sparrow-Nachfolger.</p>
<blockquote class="twitter-tweet" width="500"><p>Übrigens: erster Tag mit <a href="https://twitter.com/search?q=%23Airmail&amp;src=hash">#Airmail</a> hat mich schon voll und ganz überzeugt.</p>
<p>&mdash; Frank Feil (@frankfeil) <a href="https://twitter.com/frankfeil/statuses/340206960664268800">May 30, 2013</a></p></blockquote>
<p><script async src="//platform.twitter.com/widgets.js" charset="utf-8"></script></p>
<p>AirMail übernimmt die sehr schlanke Nachrichten-Ansicht von Sparrow, so dass man den Posteingang auf größeren Monitoren stets im Blick behalten kann. Auf Knopfdruck kann man dann eine Ordner-Ansicht und eine Nachrichten-Detail-Ansicht ausklappen, womit Airmail an normale Mailprogramme wie Mac Mail und Postbox erinnert.</p>
<div id="attachment_1448" class="wp-caption aligncenter" style="width: 187px"><a href="http://www.sbrinkmann.de/wp-content/uploads/2013/06/Bildschirmfoto-2013-06-01-um-11.44.58.png"><img class="size-medium wp-image-1448" alt="AirMail: Schlankes Fenster" src="http://www.sbrinkmann.de/wp-content/uploads/2013/06/Bildschirmfoto-2013-06-01-um-11.44.58-177x300.png" width="177" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">AirMail: Schlankes Fenster</p></div>
<p>Besonders geschickt finde ich die <a href="http://feedback.airmailapp.info/forums/209001-airmail-mac-app-store"><strong>öffentliche Feature-Wunschliste</strong></a>, auf der man die Wünsche der anderen abrufen kann und bis zu acht Stimmen für diese Ideen abgeben kann. Wer zum Beispiel eine deutsche Übersetzung wünscht, kann <strong><a href="http://feedback.airmailapp.info/forums/209001-airmail-mac-app-store/suggestions/4014013-german-version">hier</a></strong> seine Stimme eintragen oder sich als Helfer anbieten.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Siri, ich möchte mich nicht selbst auf dem iPhone anrufen</title>
		<link>http://www.sbrinkmann.de/mac/siri-ich-mochte-mich-nicht-selbst-auf-dem-iphone-anrufen/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 21:25:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Apple]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein alltäglicher Dialog mit meinem iPhone 5 auf der Heimfahrt: Ich: &#8220;Nina Brinkmann Privat anrufen&#8221; Siri: &#8220;Ich habe keine Privatnummer für Sebastian Brinkmann. Möchtest Du stattdessen die Handynummer &#8230;. wählen?&#8221; Ich: &#8220;Nein&#8221; Siri: &#8220;Wen möchtest Du anrufen?&#8221; Ok, ich könnte verstehen, wenn Siri zwischen &#8220;Nina Brinkmann&#8221; und &#8220;Sebastian Brinkmann&#8221; nicht unterscheiden könnte, aber welchen Sinn [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ein alltäglicher Dialog mit meinem iPhone 5 auf der Heimfahrt:</p>
<ul>
<li><span style="line-height: 13px;">Ich: &#8220;Nina Brinkmann Privat anrufen&#8221;</span></li>
<li>Siri: &#8220;Ich habe keine Privatnummer für Sebastian Brinkmann. Möchtest Du stattdessen die Handynummer &#8230;. wählen?&#8221;</li>
<li>Ich: &#8220;Nein&#8221;</li>
<li>Siri: &#8220;Wen möchtest Du anrufen?&#8221;</li>
</ul>
<p>Ok, ich könnte verstehen, wenn Siri zwischen &#8220;Nina Brinkmann&#8221; und &#8220;Sebastian Brinkmann&#8221; nicht unterscheiden könnte, aber welchen Sinn würde es machen, mich selbst auf dem iPhone anzurufen? Nichts anderes bietet mir Siri aber gebetsmühlenartig an. Und sage ich stattdessen &#8220;Wähle Nina Brinkmann Privat&#8221; erhalte ich die Rückfrage: &#8220;Wen möchtest Du anrufen?&#8221;</p>
<p>Langsam verstehe ich, warum Apple<strong> <a href="http://www.apple.com/de/ios/siri/">Siri</a></strong> weiterhin mit einem Beta-Hinweis schmückt. Bleibt die Hoffnung, dass die Langzeitspeicherung aller <a href="http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/Apple-bewahrt-Siri-Daten-bis-zu-zwei-Jahre-lang-auf-1846278.html"><strong>Siri-Nachrichten</strong></a> irgendwann dazu führt, dass Apple diesen Denkfehler seines Systems ausmerzt.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Praktisches Gadget: Dreifach-Steckdose mit USB-Anschluss für den Schreibtisch</title>
		<link>http://www.sbrinkmann.de/online/praktisches-gadget-dreifach-steckdose-mit-usb-anschluss-fur-den-schreibtisch/</link>
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		<pubDate>Sat, 13 Apr 2013 12:49:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer keine Lust hat, jedes Mal unter den Schreibtisch zu krabbeln sollte sich die Mehrfachsteckdose mit USB-Anschluss von Allocacoc (Affiliate-Link von Amazon.de) zulegen: Der praktische Würfel wird mit Doppelklebeband (im Lieferumfang enthalten, hält bombenfest!) auf den Schreibtisch geklebt und bietet künftig drei Steckdosen und einen USB-Anschluss, um Smartphones und Tablets direkt zu laden. Funktioniert super mit [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Wer keine Lust hat, jedes Mal unter den Schreibtisch zu krabbeln sollte sich die <strong><a href="http://www.amazon.de/gp/product/B007H6TSTO/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B007H6TSTO&amp;linkCode=as2&amp;tag=sebastiabrinkman">Mehrfachsteckdose mit USB-Anschluss von Allocacoc</a></strong> (Affiliate-Link von Amazon.de) zulegen: Der praktische Würfel wird mit Doppelklebeband (im Lieferumfang enthalten, hält bombenfest!) auf den Schreibtisch geklebt und bietet künftig drei Steckdosen und einen USB-Anschluss, um Smartphones und Tablets direkt zu laden. Funktioniert super mit iPad3, iPhone5 und Google Nexus.</p>
<div id="attachment_1430" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.sbrinkmann.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0864.jpg"><img class="size-medium wp-image-1430" alt="Allocacoc PowerCube extended usb: Drei Steckdosen und ein USB-Port für den Schreibtisch" src="http://www.sbrinkmann.de/wp-content/uploads/2013/04/IMG_0864-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Allocacoc PowerCube extended usb: Drei Steckdosen und ein USB-Port für den Schreibtisch</p></div>
<p>Mit dem 1,5 Meter langen Kabel wird der Würfel mit der nächsten Steckdose verbunden und liefert fortan Strom für alle Spielsachen auf dem Schreibtisch.  Wer auf dem Schreibtisch keinen USB-Anschluss braucht, kann den Würfel auch mit <a title="Fritzbox zählt Telekom-Entertain-Traffic offenbar nicht" href="http://www.amazon.de/gp/product/B006OXFBME/ref=as_li_ss_tl?ie=UTF8&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=B006OXFBME&amp;linkCode=as2&amp;tag=sebastiabrinkman" class="broken_link"><strong>vier statt drei Stockdosen</strong></a> kaufen.</p>
<p>Ich benutze den Würfel seit vier Wochen und möchte ihn nicht mehr missen. Hier und da habe ich lediglich eine zweite USB-Buchse vermisst, um gleich parallel zwei Geräte aufzuladen. Aber gut, dafür gibt es ja die Steckdosen. Auch eine LAN-Buchse wäre ab und an sehr praktisch, aber die braucht man doch deutlich seltener als Strom.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fritzbox zählt Telekom-Entertain-Traffic offenbar nicht</title>
		<link>http://www.sbrinkmann.de/online/fritzbox-zahlt-telekom-entertain-traffic-offenbar-nicht/</link>
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		<pubDate>Sun, 31 Mar 2013 11:56:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Berichte, wonach die Telekom bei ihren DSL-Flatrates eine Volumendrosselung einführen möchte, haben mich hellhörig gemacht: Wie viel Traffic verursache ich eigentlich pro Monat &#8211; und wird der IP-TV-Traffic von Entertain von meiner Fritzbox 7390 erfasst? Die Fritzbox zeigt in einer Tabelle übersichtlich an, wie viel Traffic über die eigene Leitung geht. Bei mir waren [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/Deutsche-Telekom-erwaegt-Volumendrosselung-bei-DSL-1828179.html"><strong>Berichte</strong></a>, wonach die Telekom bei ihren DSL-Flatrates eine Volumendrosselung einführen möchte, haben mich hellhörig gemacht: Wie viel Traffic verursache ich eigentlich pro Monat &#8211; und wird der IP-TV-Traffic von Entertain von meiner Fritzbox 7390 erfasst? Die Fritzbox zeigt in einer Tabelle übersichtlich an, wie viel Traffic über die eigene Leitung geht. Bei mir waren es im März rund 140 GByte im Monat, wobei 80 GByte Upload-Traffic zu Strato HiDrive und S3 war. Und was ist nun mit dem Entertain-Traffic, immerhin gucken wir HD-TV und nehmen teilweise parallel zwei Sendungen auf.</p>
<p>Eine Anfrage bei <strong><a href="https://twitter.com/Telekom_hilft">@telekom_hilft</a> </strong>liefert keine klare Antwort:</p>
<blockquote class="twitter-tweet" lang="de"><p>@<a href="https://twitter.com/sbrinkmann">sbrinkmann</a> Da bin ich wieder. Die Experten können zu diesem Gerät keine Aussage tätigen. Einmal direkt bei dem Hersteller nachfragen. ^pa</p>
<p>— Telekom hilft (@Telekom_hilft) <a href="https://twitter.com/Telekom_hilft/status/316865827624349696">27. März 2013</a></p></blockquote>
<p>Die Antwort von AVM hilft leider auch nicht wirklich:</p>
<blockquote><p>Das ist so jedoch nicht eindeutig von uns zu klären. Der Online-Zähler erfasst im Datenvolumen nur das Datenaufkommen der Internetverbindung. Beim Internetfernsehen gibt es Übertragungsweisen, die eine separate IP-Verbindung verwenden und solche, die die Internet-IP-Verbindung mitbenutzen. Internetfernsehen, das per Multicast gesendet wird, wie beispielsweise IPTV, verwendet eine eigene IP-Verbindung und wird somit vom Online-Zähler nicht erfasst. Video-on-Demand wird im Gegensatz dazu über die Internet-IP-Verbindung übertragen und wird im Online-Zähler mitgezählt.</p></blockquote>
<div>Da die Fritzbox den IPTV-Traffic eindeutig im Online-Monitor anzeigt, gehe ich zunächst davon aus, dass auch das Volumen erfasst wird.</div>
<div></div>
<div>
<div id="attachment_1378" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.sbrinkmann.de/wp-content/uploads/2013/03/Bildschirmfoto-2013-03-30-um-11.34.09.png"><img class="size-medium wp-image-1378" alt="Online-Monitor der Fritzbox 7390 zeigt IPTV-Traffic an" src="http://www.sbrinkmann.de/wp-content/uploads/2013/03/Bildschirmfoto-2013-03-30-um-11.34.09-300x81.png" width="300" height="81" /></a><p class="wp-caption-text">Online-Monitor der Fritzbox 7390 zeigt IPTV-Traffic an</p></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>AVM berichtet auf eine erneute Anfrage, dass kein Zusammenhang zwischen dem Online-Monitor und dem Online-Zähler besteht:</p>
<blockquote>
<div>Hier wird doch nur die Geschwindigkeit gemessen. Die steht erstmal so nicht mit dem Online Zähler in direkter Verbindung.</div>
</blockquote>
<p>Also hilft nur ausprobieren: Ich starte parallel zwei HD-Aufnahmen und beobachte, wie sich der Online-Zähler entwickelt. Der Online-Monitor zeigt rund 22 MBit/s Download-Stream &#8211; aber der Online-Zähler bewegt sich nicht. Offenbar zählt die Fritzbox den IPTV-Traffic von Entertain nicht.</p>
<p>Bleibt die spannende Frage, wie die Telekom &#8211; sollte sie die Volumendrosselung für VDSL-Anschlüsse wirklich einführen &#8211; mit Traffic zu ihrer Konzerntochter Strato umgeht. Auf der einen Seite würde Strato sicher darunter leiden, wenn der Traffic zu HiDrive  berechnet würde. Auf der anderen Seite würde die Telekom dann die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Netzneutralität"><strong>Netzneutralität</strong></a> aufgeben.</p>
</div>
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		<title>Meine Backup-Strategie mit Synology NAS, Arq, Amazon S3 und HiDrive</title>
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		<pubDate>Sun, 24 Mar 2013 10:15:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Synology]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe zu: Beim Thema Backups bin ich paranoid! Fotos, private Videos und Dokumente dürfen unter keinen Umständen verloren gehen, weil sie für mich persönlich unersetzlich sind. Deshalb habe ich über die Jahre meine Backup-Strategie immer wieder verfeinert und darauf geachtet, dass die Daten sicher und vollautomatisch (!) gesichert werden. Lokale Datensicherung: Time Machine und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich gebe zu: Beim Thema Backups bin ich paranoid! Fotos, private Videos und Dokumente dürfen unter keinen Umständen verloren gehen, weil sie für mich persönlich unersetzlich sind. Deshalb habe ich über die Jahre meine Backup-Strategie immer wieder verfeinert und darauf geachtet, dass die Daten sicher und vollautomatisch (!) gesichert werden.</p>
<h2>Lokale Datensicherung: Time Machine und Time Backup</h2>
<p>Um gegen das versehentliche Löschen von Dateien geschützt zu sein, sichere ich mein MacBook Air mit TimeMachine. Lange Zeit nutzte ich hierfür eine 2 TByte USB-Festplatte von Western Digital. Damit waren Sicherungen aber leider nur möglich, wenn das Notebook auf dem Schreibtisch stand und mit der Festplatte verbunden war. Deshalb sichere ich die Daten nun per TimeMachine auf das Synology NAS 213+, per LAN oder WLAN.</p>
<p>Auf dem NAS (mit zwei 3 TByte-Festplatten, die gespiegelt werden!) lagern ältere Fotos und Videos, die ich nebenbei für Freunde zum Abruf bereitstelle. Für die lokale Datensicherung der NAS-Daten nutze ich das Synology-Paket &#8220;Time Backup&#8221;, welches von Time Machine &#8220;inspiriert&#8221; wurde. Für die Backups hängt am NAS die externe 2 TByte-Festplatte, die ich nicht mehr für TimeMachine benutze.</p>
<p>Auf diese Weise sind die Daten zu Hause auf mindestens drei Festplatten (lokal im Rechner und auf dem NAS bzw. auf dem NAS und auf der externen Festplatte des NAS) gesichert und im Ernstfall könnte ich die Daten aus den stündlichen Backups zurückholen.</p>
<h2>Entfernte Datensicherung: Arq, S3 und HiDrive</h2>
<p>Als vor ein paar Jahren bei einem Kollegen eingebrochen wurde und die Diebe Notebook sowie Backup-Festplatte mitnahmen, habe ich angefangen, meine Daten auch außerhalb der eigenen vier Wände zu sichern. Zunächst mit Mozy, weil die EMC-Tochter Privatkunden für 5 US-Dollar/Monat unbegrenzten Speicherplatz anbot. Als Mozy den Speicherplatz auf 50 GByte begrenzte, bin ich zu Amazon S3 gewechselt. Dort kostet 1 GByte 0,095 US-Dollar/Monat, so dass man 100 GByte für rund 10 US-Dollar sichern kann. Die eigentliche Datensicherung übernimmt die Mac-Software <a href="http://www.haystacksoftware.com/arq/index.php"><strong>Arq</strong></a>, die einmalig 30 US-Dollar kostet und stündlich die Änderungen zu S3 sichert. Da der Speicher bei Amazon teuer ist, nutze ich Arq und S3 nur für Dokumente und die wichtigsten Fotos. (Arq unterstützt auch Glacier, wo 1 GByte nur 1 US-Cent/Monat kostet!)</p>
<p>Das Synology NAS unterstützt eine Datensicherung zu S3, Glacier und HiDrive, wobei sich HiDrive aus drei Gründen als die beste Lösung herauskristallisiert hat:</p>
<ol>
<li>Die Strato-Server stehen in Deutschland, weshalb die Daten dem deutschen Datenschutz unterliegen.</li>
<li>Die Verbindung zu den Servern in Berlin ist sehr schnell. Bei meinem VDSL50-Anschluss kann ich die volle Bandbreite von 10 Mbit/s Upload ausschöpfen.</li>
<li>HiDrive erlaubt einen einfachen Zugriff per FTP und die Daten liegen in der selben Verzeichnisstruktur auf dem HiDrive-Laufwerk wie auf dem lokalen NAS. Im Ernstfall müsste ich mich nicht mit proprietären  Datei-Formaten herumschlagen. Letzteren Vorteil bieten S3 und Glacier nicht &#8211; und dort nervte mich der extrem langsame Datei-Upload und die zumindest bei Glacier kaum verständliche Kalkulation der Kosten für den Download der Daten. HiDrive kostet 10 Euro/Monat für 250 GByte, aber dafür ist der Traffic komplett enthalten.</li>
</ol>
<h2>Kosten</h2>
<p>Für die lokale Datensicherung nutze ich ein Synology NAS, welches in der Version 213+ inklusive WD-Red-Festplatten (für den NAS-Einsatz konzipiert!) rund 600 Euro kostet. An diesem System hängt eine externe Festplatte, die schon vorhanden war. Die Sicherung bei Amazon kostet mich rund 5 US-Dollar / Monat, weil nur rund 20 GByte gesichert werden und die Backups nur wenige Wochen in die Vergangenheit reichen. Der 250-GByte-Account bei HiDrive kostet 10 Euro/Monat, weil ich im Rahmen einer Aktion die ersten 12 Monate nicht bezahlen muss. Macht also 5 Euro/Monat über 24 Monate. Die entfernte Datensicherung kostet demnach zusammen rund 10 Euro/Monat.</p>
<p>Wer es günstiger mag und nicht gleich ein NAS anschaffen möchte, kann mittels Arq Daten auch zu S3 und Glacier (je nach Anspruch an die Verfügbarkeit) sichern. Alternativ bietet sich eine externe Festplatte an, die man regelmäßig an den Computer anschließen und sie dann bei Freunden oder in einem Bankschließfach deponiert. Diese Lösung hat allerdings den Nachteil, dass sie nicht automatisch funktioniert.</p>
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		<title>Google zerstört das Vertrauen der Nerds</title>
		<link>http://www.sbrinkmann.de/online/google-zerstort-das-vertrauen-der-nerds/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Mar 2013 20:40:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Online]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Jahren sagte mir ein Google-Mitarbeiter: &#8220;Wir leben vom Vertrauen unserer User, denn wir haben keine langfristigen Verträge, die sie an uns bindet.&#8221; Wenn diese Linie weiterhin Gültigkeit hat, dann hat Google am vergangenen Donnerstag einen großen Fehler gemacht: Mit der Einstellung von Google Reader zum 1. Juli zerstört Google das Vertrauen der [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor ein paar Jahren sagte mir ein Google-Mitarbeiter: &#8220;Wir leben vom Vertrauen unserer User, denn wir haben keine langfristigen Verträge, die sie an uns bindet.&#8221; Wenn diese Linie weiterhin Gültigkeit hat, dann hat Google am vergangenen Donnerstag einen großen Fehler gemacht: Mit der Einstellung von Google Reader zum 1. Juli zerstört Google das Vertrauen der Nerds in das &#8220;freundliche&#8221; Unternehmen aus Mountain View. Und Google signalisiert damit auch, dass man offene Standards nicht länger unterstützt, sondern lieber geschlossene Plattformen wie Google Plus fördert. Denn Google hat nicht nur das <a href="http://googlereader.blogspot.de/2013/03/powering-down-google-reader.html"><strong>Ende des Google Readers</strong></a> verkündet, sondern auch gleich das <a href="http://techcrunch.com/2013/03/15/google-kills-rss/"><strong>Chrome-Plugin</strong></a> zum einfachen Abonnieren von RSS-Feeds gelöscht. Damit sagt man dem RSS-Standard adieu, denn auch der Dienst Feedburner vegetiert seit Jahren vor sich hin.</p>
<h2>iGoogle, Tweetdeck und jetzt Google Reader</h2>
<p>Der Guardian wirft Google in einem sehr lesenswerten <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/blog/2013/mar/15/google-reader-killing-mistake"><strong>Beitrag</strong></a> vor, nur die absolute Zahl der Google-Reader-Nutzer betrachtet zu haben und nicht deren Wert für das  Unternehmen. Denn Hand aufs Herz: RSS-Feeds sind etwas für Nerds, die vor vielen Jahren die neue Suchmaschine mit dem lustigen Namen für sich entdeckten und zu den ersten Twitter- und Dropbox-Nutzern zählten. Sie leben in der Cloud und organisieren ihr (digitales) Leben mit Tools, die ihnen Firmen wie Google an die Hand geben.</p>
<p style="text-align: left;">Für diese Nerds ist die Abschaltung des Google Readers nur eine weitere Hiobsbotschaft: Als vor einem Jahr das Ende von iGoogle verkündet wurde, hielt sich der Aufschrei noch in Grenzen. Schlimmer war der Aufschrei als Twitter nach der Übernahme von Tweetdeck das Profi-Twitter-Tool erst <a title="Tweetdeck 1.0: Warum ruiniert Twitter die beste Twitter-App?" href="http://www.sbrinkmann.de/online/tweetdeck-1-0-warum-ruiniert-twitter-die-beste-twitter-app/"><strong>kastrierte</strong></a> und dann kürzlich das Ende von Tweetdeck für Android und iOS <a href="http://www.welt.de/wirtschaft/webwelt/article114142400/Twitter-zieht-den-Stecker-bei-Tweetdeck.html"><strong>verkündete</strong></a>. Ähnlich wie Google möchte Twitter sein Eco-System vollständig kontrollieren und den Nutzer eine geschlossene Plattform bieten.</p>
<h2 style="text-align: left;">Wie lange unterstützt GMail noch IMAP?</h2>
<p style="text-align: left;">Und die Nerds fragen sich, wann Google weitere Dienste einschränkt, ohne die sie heute kaum leben könnten: Was ist mit GMail? Auch hier hat Google mit dem Kauf (und dem damit einhergehenden Entwicklungsstopp) von <a href="http://sparrowmailapp.com"><strong>Sparrow</strong></a> gezeigt, dass man die &#8220;Welt&#8221; kontrollieren möchte. Wird demnächst der Zugang auf die eigenen GMail-Apps beschränkt und offene Standards wie IMAP nicht mehr unterstützt? Das Ende von Google Talk hat das Unternehmen bereits <strong><a href="http://gigaom.com/2012/06/27/google-to-merge-hangouts-talk-messenger/">angekündigt</a> </strong>und will künftig voll auf Hangout zu setzen. Adieu offener Jabber/XMPP-Standard.</p>
<h2 style="text-align: left;">Es lebe die Unabhängigkeit</h2>
<p style="text-align: left;">Und jetzt? Mich hat die Ankündigung von Google Reader wachgerüttelt und ich habe mich für <a href="http://feedafever.com"><strong>Fever</strong></a> als Nachfolger entschieden. Fever kostet zwar 30 US-Dollar, aber dafür läuft das Tool auf meinem Web-Server. Auf diese Weise bin ich in Puncto RSS-Feed-Reader künftig nicht mehr abhängig von einem großen Internet-Konzern. Ähnlich habe ich es auch bei Dropbox gemacht: Meine Daten synchronisiere ich seit ein paar Wochen über ein <a title="Synology CloudStation: Auf bestem Wege zur Dropbox-Alternative" href="http://www.sbrinkmann.de/online/synology-cloudstation-dropbox-alternative/"><strong>Synology-NAS</strong></a>, das in meinen eigenen vier Wänden steht. Nur die Alternative zu GMail habe ich noch nicht gefunden? Da ich die Web-Oberfläche so gut wie nicht nutze und die iOS-App wieder gelöscht habe, würde mir ein IMAP-Postfach mit ordentlich Speicherplatz ja genügen.</p>
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		<title>Synology CloudStation: Auf bestem Wege zur Dropbox-Alternative</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Mar 2013 19:15:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Synology]]></category>

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		<description><![CDATA[Dropbox ist ein Dienst, den man nach dem ersten Ausprobieren nicht mehr missen möchte: Noch nie war das Austauschen von Dateien so einfach und so bequem. Kein Wunder, dass inzwischen 100 Millionen Menschen weltweit Dropbox benutzen und pro Tag (!) eine Milliarde Dateien hochladen (Quelle: http://www.technobuffalo.com/). Zwei Nachteile hat Dropbox: Die Dateien werden aus US-Servern von [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dropbox ist ein Dienst, den man nach dem ersten Ausprobieren nicht mehr missen möchte: Noch nie war das Austauschen von Dateien so einfach und so bequem. Kein Wunder, dass inzwischen 100 Millionen Menschen weltweit Dropbox benutzen und pro Tag (!) eine Milliarde Dateien hochladen (Quelle: <strong><a href="http://www.technobuffalo.com/2013/02/27/dropbox-1-billion-uploads-everyday/">http://www.technobuffalo.com/</a></strong>). Zwei Nachteile hat Dropbox: Die Dateien werden aus US-Servern von Amazon gespeichert, was das Hoch- und Herunterladen aus Europa verlangsamt und ein mulmiges Gefühl gibt. Und wer mehr als 2 GByte Speichern möchte, muss entweder zahlen oder neue Nutzer werben, um so auf maximal 18 GByte zu kommen. Zwei Gründe, sich ein NAS von Synology zu kaufen, um &#8220;<a href="http://www.synology.com/dsm/home_file_sharing_cloud_station.php?lang=deu"><strong>CloudStation</strong></a>&#8221; als Dropbox-Alternative zu nutzen. Aber leider ist CloudStation noch keine perfekte Dropbox-Alternative.<strong><br />
</strong></p>
<h2>Die Nutzung ist umständlich</h2>
<p>Einer der Vorteil von Dropbox ist die einfache Bedienung: Per Web-Oberfläche wird ein Ordner für ein oder mehrere Personen freigegeben &#8211; und diese per E-Mail darüber informiert. Binnen Minuten kann der Datei-Austausch beginnen. Die CloudStation hat keine eigene Web-Oberfläche, daher muss das Einrichten neuer Nutzer und die Freigabe von Ordnern über die Admin-Oberfläche des NAS erfolgen. Und das ist umständlich: Ein neuer Nutzer wird in der Benutzerverwaltung angelegt, dann wird in der Verwaltung für &#8220;Gemeinsame Ordner&#8221; ein Ordner angelegt und dann in der CloudStation-Funktion dieser Ordner für bestimmte Nutzer freigegeben. Erst dann bekommt der neue Nutzer einen Hinweis, wonach ein neuer Ordner mit ihm geteilt wird. Ok, das macht man in der Regel nur einmal, aber bequem ist anders.</p>
<p>Was nervt ist der Umgang mit Unterordnern: Statt wie bei Dropbox ein Root-Verzeichnis zu haben, unter dem alle weiteren Dropbox-Ordner angezeigt werden, muss man mit CloudStation zwischen den einzelnen Ordnern hin und her wechseln.</p>
<div id="attachment_1263" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.sbrinkmann.de/wp-content/uploads/2013/03/Bildschirmfoto-2013-03-10-um-12.28.36.png"><img class="size-medium wp-image-1263" alt="Synology CloudStation: Umständlicher Wechsel zwischen den Ordnern" src="http://www.sbrinkmann.de/wp-content/uploads/2013/03/Bildschirmfoto-2013-03-10-um-12.28.36-300x160.png" width="300" height="160" /></a><p class="wp-caption-text">Synology CloudStation: Umständlicher Wechsel zwischen den Ordnern</p></div>
<p>Die iOS-App <a href="https://itunes.apple.com/de/app/ds-cloud/id590216612?mt=8"><strong>DS Cloud</strong></a> hat Synology jetzt immerhin verbessert: Musste man vorher jeden Unterordner der CloudStation-Ordner einzeln (!) für die Synchronisation auswählen, kann man mit dem neuesten Update Unterverzeichnisse pauschal für die Synchronisation freischalten. Geht doch. <img src='http://www.sbrinkmann.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Wer schnell eine Datei mit einen Freund teilen möchte, kann in Dropbox auf Knopfdruck (auch innerhalb des Mac-Finders) eine URL generieren und diese zum Beispiel per Mail oder Chat verschicken. Noch einfacher ist das Verteilen von Dateien mit <a href="http://getcloudapp.com"><strong>CloudApp</strong></a>: Datei auf das Icon in der Menüzeile ziehen, schon wird die Datei hochgeladen und der Download-Link in die Zwischenablage kopiert. Synology generiert auf Wunsch einen Download-Link &#8211; aber nicht in der CloudStation: Die FileStation (Teil der Admin-Oberfläche des NAS) oder die DS File-App für iOS generiert auf Wunsch einen Download-Link. Es bleibt zu hoffen, dass Synology die CloudStation um diese nützliche Funktion erweitert. Merkwürdig, dass die iOS-App &#8220;DS Cloud&#8221; Dateien auf Wunsch direkt per E-Mail verschickt statt einen Download-Link zu generieren.</p>
<h2>Foto-Sharing besser als bei Dropbox</h2>
<p>Gut gelöst ist dafür die Foto-Galerie-Funktion von Synology: Diese nennt sich <a href="http://www.synology.com/dsm/home_home_applications_photo_station.php?lang=deu"><strong>PhotoStation</strong></a> und ist mit Dropbox gut vergleichbar. Großer Vorteil der Synology-Alternative ist die Möglichkeit, Bilder-Galerien mit einem Kennwort zu schützen oder sogar nur ausgewählten Nutzern freizuschalten. Eine Funktion, die ich in Dropbox vermisse. Dort kann man bisher nur einen nicht-öffentlichen Link generieren.</p>
<p>Das Hochladen der Bilder erfolgt wahlweise über eine Web-Oberfläche, über einen direkten Zugriff auf das NAS (deutlich schneller!) oder ein eigenes Upload-Programm, welches auch gleich das Generieren der Thumbnails übernimmt. Letzteres dauert vor allem bei schwächeren DiskStations sehr lange.</p>
<h2>Synchronisation ist langsam</h2>
<p>Merkwürdig ist, dass die Synchronisation zwischen Mac und DiskStation auch innerhalb des heimischen LAN langsam wirkt. Hat man einen Ordern freigegeben, dauert es rund eine Minute, bis die ersten Dateien einlaufen. Diesen Eindruck verstärkt sich vielleicht auch dadurch, dass die Mac-App einen zwar wissen lässt, dass sie aktuell Dateien synchronisiert &#8211; aber keinen Fortschritt vermeldet, wie es Dropbox tut.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Synology hat mit CloudStation eine gute Basis gelegt, um Dropbox Konkurrenz zu machen. Derzeit fehlt aber noch eine Web-Oberfläche und die Bedienung muss dringend verbessert werden. Wenn man den Funktionsumfang des Synology-NAS-Betriebssystems betrachtet, dürfte es nur eine Frage der Zeit sein, bis ich Dropbox komplett löschen kann.</p>
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		<title>Berufsberatung an meiner Ex-Schule: Twitter und der eigene Blog sind quasi Standard</title>
		<link>http://www.sbrinkmann.de/medien/berufsberatung-twitter-blog-standard/</link>
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		<pubDate>Sun, 10 Mar 2013 10:48:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>sebastian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Medien]]></category>

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		<description><![CDATA[Sollte man jungen Leuten raten, in den Journalismus einzusteigen &#8211; wo doch alle von der Medienkrise sprechen und einige den Tod der klassischen Medien voraussehen? Die Frage habe ich mir am Freitag gestellt, als ich nachmittags in meine Ex-Schule fuhr, um künftigen Abiturienten Fragen rund um den Beruf des  Journalisten zu erklären. Und ist &#8220;Was [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Sollte man jungen Leuten raten, in den Journalismus einzusteigen &#8211; wo doch alle von der Medienkrise sprechen und einige den Tod der klassischen Medien voraussehen? Die Frage habe ich mir am Freitag gestellt, als ich nachmittags in meine Ex-Schule fuhr, um künftigen Abiturienten Fragen rund um den Beruf des  Journalisten zu erklären. Und ist &#8220;Was mit Medien&#8221; immer noch ein Berufswunsch?</p>
<h2>Welch positive Überraschung</h2>
<p>Mehr als zehn Schülerinnern (wo waren die Jungs?) saßen an meinem Tisch und ich hörte mit Freude, dass Twitter, der eigene Blog und der Aufenthalt im Ausland schon fast zum Standard gehören.  Und natürlich waren einige schon bei der Schülerzeitung aktiv &#8211; oder basteln zumindest an der Abi-Zeitung. Neben den klassischen Fragen nach dem richtigen Einstieg (&#8220;Geh in eine Lokalredaktion&#8221; und &#8220;Probier alles aus: Print, Radio, TV und Online&#8221;) kamen auch zaghafte Nachfragen nach dem Gehalt und nach der Zukunftssicherheit &#8211; immer mit dem Einstieg &#8220;Meine Eltern &#8230;&#8221;. Die Frage nach dem Gehalt ist sicher berechtigt und so mancher entdeckt erst im Volo die <a href="http://www.djv.de/startseite/infos/beruf-betrieb/uebersicht-tarife-honorare.html"><strong>Tarif-Tabelle</strong></a> des DJV, in der sich &#8211; zumindest für die Tarifgebundenen Verlage &#8211; genau die Gehaltssteigerungen ablesen lassen. Auch habe ich nicht verschwiegen, dass vor allem junge Journalisten von diesen Gehältern nur träumen können, weil sie als Pauschalist oder freier Journalist mit schlecht bezahlten Auftraggebern leben müssen.</p>
<p>Welche Vorbilder nennt man heute? Zu meiner Zeit hat man davon geträumt, für <em>Die Zeit</em> oder die <em>FAZ</em> zu schreiben, am Freitag habe ich den Schülerinnen empfohlen, sich eher an Leuten wie <a href="http://gutjahr.biz"><strong>Richard Gutjahr</strong></a> zu orientieren. Und ich habe ihnen ans Herz gelegt, sich auch außerhalb der Redaktionen in eine Medienhaus umzuschauen und dort Themen wie Suchmaschinenoptimierung, Programmierung und Projektmanagement zu erlernen. Wer das früh versteht, muss sich keine Sorgen machen.</p>
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