Evernote ist für mich ein zusätzliches Gedächtnis

Dies ist mein persönlicher Beitrag zur Blog-Parade auf meiner Website Journalisten-Tools.de.

Evernote startete im Juni 2008 als Beta-Version, einen Monat später habe ich einen Account eingerichtet und mit dem Tool rumgespielt, das mein zusätzliches Gedächtnis werden sollte. Zunächst wusste ich nicht, WAS ich überhaupt an Notizen hinein schreiben sollte. Meine Notizen schrieb ich in Notizbücher, die ich alle paar Monate ersetzte. Und Dokumente speicherte ich lieber auf der Festplatte, wo sie jederzeit nutzbar sind.

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Die erste Box von Outfittery – fast ein Volltreffer

Auf Empfehlung von Oliver Havlat habe ich mich vor zwei Wochen bei Outfittery.de angemeldet. Der Clou dieses Online-Shops ist schnell erklärt: Mann (!) gibt bei der Anmeldung allerlei Informationen über seine Kleidung an (Größe, Lieblingsfarben und -muster sowie Preise) an und vereinbart dann einen Telefontermin mit seiner „Style-Expertin“. Die stellt einem daraufhin eine Box mit Kleidung zusammen und man kann zu Hause entscheiden, was man behält und was man zurückschickt.

Heute kam per DHL in die Packstation die Box mit „meinen“ Klamotten. In meinem Fall: Ein Sakko, zwei Hosen, Schuhe und zwei Outfits (Hemd und Pullover) sowie ein Gürtel. Und, was soll ich sagen: Wow! Ok, das Sakko in pink war mir viel zu schrill und wanderte direkt wieder in die Box. Aber die Hosen sehen super aus (passen nur leider nicht, weshalb ich sie jetzt in einer anderen Größe nachbestelle) und eine Hemd-Pullover-Kombination hatte ich fast identisch im Schrank, weshalb sie auch wieder zurückgeht. Schuhe, Gürtel und ein Outfit sind gleich in den Wäschekorb gewandert, um in Kürze in meinen Kleiderschrank einzuziehen.

Und die Preise? Bei der Anmeldung fragt Outfittery nach den Summen, die man bereit ist, für bestimmte Klamotten zu bezahlen. Die Preise können mit dem Handel locker mithalten – aber man spart sich halt Parkgebühr und Benzin.

Kurz: Outfittery.de hat mich überzeugt. Zumal man keine Verpflichtung eingeht: Wenn ich wieder Klamotten brauche, bestelle ich einfach eine Box und das Spiel geht wieder von vorne los.

Wer Outfittery.de nun auch ausprobieren möchte, geht bitte über folgenden Link. Dann bekommen Du und ich einen 20-Euro-Gutschein, sofern Du am Ende für mindestens 100 Euro Klamotten behälst. Deal?

Mein Abschied aus der Cloud: Good bye GMail, willkommen 1&1-Mail

Damit keine Missverständnisse aufkommen: Ich bin ein großer Freund von Cloud-Angeboten. So kann ich mich nicht daran erinnern, wann ich zum letzten Mal einen USB-Stick verwendet habe. Allerdings hat die angekündigte Abschaltung des Dienstes Google Reader zum 1. Juli mir bewusst gemacht, wie abhängig ich von Diensten sind, die ich vermeintlich kostenfrei nutzen kann – und die doch jederzeit verschwinden können. Deshalb habe ich mich sehr schnell nach der Google-Reader-Ankündigung für den RSS-Reader Fever entschieden, der einmalig 30 US-Dollar kostet und dann auf dem eigenen Webspace läuft.

Im nächsten Schritt habe ich meine Daten bei Dropbox gelöscht, um sie künftig auf meinem Synology NAS in den eigene vier Wänden zu speichern. Cloudstation, so heißt der Synology-Dienst, ist noch nicht so komfortabel zu nutzen wie Dropbox, aber dafür werden die Daten in Sekundenschnelle hochgeladen und liegen nicht auf einem US-Server.

Blieb die Frage, was ich mit meinen Accounts bei GMail mache: Der Google-Dienst ist sehr komfortabel und bietet nahezu unbegrenzten Speicherplatz. Die Web-Oberfläche wird in einer Geschwindigkeit weiterentwickelt, die GMX und Web.de beschämen sollte. Meine Ansprüche: IMAP-Zugriff, Server in Deutschland und viel Speicherplatz. Letzteres ist leider schwer zu bekommen: 1&1 – wo diese Site gehostet ist – gibt seinen Kunden nur 2 GByte Speicherplatz (Strato immerhin 5 GByte). Mehr Speicherplatz lässt sich leider nicht mal für Geld dazu kaufen, was sehr schade ist. Vermutlich möchte die United-Internet-Tochter die hauseigenen Dienste GMX und Web.de schützen bzw. Exchange-Accounts (mit immerhin 25 GByte) verkaufen.

Ausprobiert habe ich deshalb auch den Mailserver von Synology, der kostenfrei auf dem NAS installiert werden kann und so viel Speicherplatz gewährt wie die Platten hergeben. Die Sache hat nur ein paar Haken: Der Betrieb an einem Internet-Zugang mit dynamischer IP-Adresse erschien mir zu heikel. Zwar kann man im Mailserver einen externen SMTP-Server für ausgehende E-Mails konfigurieren, aber das System bietet nur über Umwege die Möglichkeit, E-Mails per POP3 beim eigenen Internet-Hoster abzuholen. Und wer dafür die App „Mailstation“ installiert wird schnell feststellen, dass die Roundcube-Version (auf der die Web-Oberfläche basiert) veraltet ist und leider keinen gescheiten Spam-Filter bietet. Also doch 1&1-Mail: Zwar nur mit 2 GByte Speicherplatz, aber das reicht – nach einer gewissen Bereinigung von Mails aus dem Jahre 2007 und älter ohne Probleme. Im Zweifel könnte ich den Mailserver auf dem Synology NAS als Archiv nutzen.

Als schwierig erwies sich der Umzug von GMail auf 1&1, weil im GMail-Postfach immer wieder bereits verschobene E-Mails wieder auftauchten und offenbar nicht anständig per IMAP gelöscht wurden. Hier half die Thunderbird-Erweiterung „Remove Duplicate Messages„, die binnen Sekunden Doubletten fand und auf Knopfdruck löschte. Wer viele E-Mails von einem IMAP-Postfach ins andere übertragen möchte, sollte monats- oder quartalsweise vorgehen, um stets den Überblick über bereits kopierte E-Mails zu behalten.

Mit Spannung warte ich nun auf die Einführung von OX App Suite, der neuen Version der auch von 1&1 angebotenen MS-Exchange-Alternative „Open Exchange“. Hier ein kleines Video:

Auf Anfrage sagte Andreas Maurer, Chef des Social-Media-Teams von 1&1, dass 1&1 die neue Version in den nächsten Monaten anbieten möchte:

 

Airmail – endlich eine Sparrow-Alternative

Nach und nach streicht mir Google alle meine Tools: iGoogle stirbt im November 2013, Google Reader wird Ende Juni eingestellt und schon vor einiger Zeit hat Google den tollen Mail-Client Sparrow gekauft – und die Entwicklung damit weitestgehend eingestellt. Durch einen Tweet von Frank Feil bin ich auf AirMail aufmerksam geworden und das noch junge Programm hat das Zeug zum Sparrow-Nachfolger.

AirMail übernimmt die sehr schlanke Nachrichten-Ansicht von Sparrow, so dass man den Posteingang auf größeren Monitoren stets im Blick behalten kann. Auf Knopfdruck kann man dann eine Ordner-Ansicht und eine Nachrichten-Detail-Ansicht ausklappen, womit Airmail an normale Mailprogramme wie Mac Mail und Postbox erinnert.

AirMail: Schlankes Fenster
AirMail: Schlankes Fenster

Besonders geschickt finde ich die öffentliche Feature-Wunschliste, auf der man die Wünsche der anderen abrufen kann und bis zu acht Stimmen für diese Ideen abgeben kann. Wer zum Beispiel eine deutsche Übersetzung wünscht, kann hier seine Stimme eintragen oder sich als Helfer anbieten.

Praktisches Gadget: Dreifach-Steckdose mit USB-Anschluss für den Schreibtisch

Wer keine Lust hat, jedes Mal unter den Schreibtisch zu krabbeln sollte sich die Mehrfachsteckdose mit USB-Anschluss von Allocacoc (Affiliate-Link von Amazon.de) zulegen: Der praktische Würfel wird mit Doppelklebeband (im Lieferumfang enthalten, hält bombenfest!) auf den Schreibtisch geklebt und bietet künftig drei Steckdosen und einen USB-Anschluss, um Smartphones und Tablets direkt zu laden. Funktioniert super mit iPad3, iPhone5 und Google Nexus.

Allocacoc PowerCube extended usb: Drei Steckdosen und ein USB-Port für den Schreibtisch
Allocacoc PowerCube extended usb: Drei Steckdosen und ein USB-Port für den Schreibtisch

Mit dem 1,5 Meter langen Kabel wird der Würfel mit der nächsten Steckdose verbunden und liefert fortan Strom für alle Spielsachen auf dem Schreibtisch.  Wer auf dem Schreibtisch keinen USB-Anschluss braucht, kann den Würfel auch mit vier statt drei Stockdosen kaufen.

Ich benutze den Würfel seit vier Wochen und möchte ihn nicht mehr missen. Hier und da habe ich lediglich eine zweite USB-Buchse vermisst, um gleich parallel zwei Geräte aufzuladen. Aber gut, dafür gibt es ja die Steckdosen. Auch eine LAN-Buchse wäre ab und an sehr praktisch, aber die braucht man doch deutlich seltener als Strom.