Eine Woche Weißenhäuser Strand (Ostsee)

Was macht man, wenn man eine Woche Urlaub im März hat? Unsere erste Idee: Teneriffa und Co, weil es da warm ist. Unsere zweite Idee: Ein Apartment am Strand mieten, wo es in der Nähe ein großes Schwimmbad oder einen Indoor-Spielplatz gibt. Letzteres haben wir gefunden, am Weißenhäuser Strand – einer Ferienanlage an der Ostsee – mit Schwimmbad UND Indoor-Spielplatz.

Riesen-Schwimmbad und Indoor-Spielplatz

Auf der Ferienanlage gibt es ein subtropisches Schwimmbad mit mehreren Rutschen und einen großen Indoor-Spielplatz – beides nur wenige Meter von unserem Zwei-Zimmer-Apartment entfernt. Das Schwimmbad ist der Knaller: Insgesamt 13 Rutschen mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und dazu ein großes Klettergerüst mit Wasserdüsen und einem großen Wasser-Bottich, der alle paar Minuten über das Gerüst niedergeht.

Der Indoor-Spielplatz ist aufwändig gebaut und hat das übliche Klettergerüst, einen „Verbotenen Tempel“ mit Spiegel-Labyrinth und Grabkammer und das nach eigenen Angaben größte Bällebad Europas – unterteilt in Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken. Warum nur muss das Essen in solchen Indoor-Spielplätzen so schlecht sein?

Unsere Wohnung

Neben einem Hotel-Gebäude gibt es mehrere Apartment-Häuser und freistehende Ferien-Häuser. Wir haben ein Zwei-Zimmer-Apartment im „Haus am Park“ gebucht und für eine Woche rund 500 Euro ohne Verpflegung bezahlt. Die Wohnung war rund 40 Quadratmeter groß und praktisch eingerichtet. Vermisst haben wir den Geschirrspüler und eine bequeme Couch, denn die Auszieh-Couch im Wohnzimmer war leider zum Sitzen und auch zum Schlafen nicht sonderlich bequem. Leider machte die Wohnung – und auch das Gebäude – einen altmodischen Eindruck. Ein Blick bei Wikipedia verrät, dass die Anlage in den 70er Jahren gebaut wurde – und das sieht man auch.

In der Mitte der Anlage gibt es eine überdachte Passage mit mehreren Restaurants und einem kleinen Edeka mit einem Bäcker. Das Essen dort war gut und nicht zu teuer. Fast überall gab es kostenfreies WLAN – das unter der Woche schnell war.

Negativ: Während wir in den ersten Tagen den Eindruck hatten, mehr oder weniger allein zu sein – wurde es am Wochenende merklich voller. Viele Dänen, aber auch Deutsche aus dem Umland, verbrachten ein verlängertes Wochenende am Weißenhäuser Strand – und das führte zu Warteschlangen im Schwimmbad und zu einem überfüllten Abenteuerspielplatz. Ich möchte nicht wissen, wie voll es hier in den Sommermonaten wird.

Ausflüge

Die Nähe zu Fehmarn – einer kleinen Insel zwischen Deutschland und Dänemark – haben wir genutzt, um verschiedene Ausflüge zu machen: Zum Meereszentrum, ins Galileo-Museum und zu einem U-Boot-Museum – drei Orte, die nur wenige Minuten voneinander entfernt sind. Das Galileo-Museum war das Beste: Zwei Museen (Technik und Urzeit) in einem Gebäude und im Technik-Bereich viele, viele, viele Experimente für Kinder und Papas. Jan war nur enttäuscht von der Blitz-Vorführung – naja, er kennt die Vorführung aus dem Deutschen Museum München.

Fazit

Die Woche am Weißenhäuser Strand war toll! Die Wohnung hätte moderner sein können, aber das Schwimmbad, das Abenteuerland und der naheliegende Strand – jeweils nur wenige Schritte entfernt – sind in der Kombination schwer zu toppen.

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