Ossi-Tour (Teil 3): Auf der Porsche-Rennstrecke

So, die Mädchen hören hier mal kurz weg – dieser Beitrag ist für Jungs. 🙂

Denn in Leipzig gibt es nicht nur eine tolle Innenstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten, sondern auch das zweite Porsche-Werk neben Stuttgart-Zuffenhausen. Hier werden Cayenne und Panamera gebaut. Auf der hauseigenen Rennstrecke werden die Fahrzeuge eingefahren und auf Wunsch kann man auch als Nicht-Porsche-Käufer ein paar Runden drehen. Keine Frage, das mussten wir einfach machen.

Die Werksführung war – anders als vor ein paar Wochen in Wolfsburg – sehr interessant. In kleinen Gruppen wird man durch die Produktion geführt und bekommt viele Einblicke (die man alle nicht fotografieren darf). Zwei Sachen haben uns erstaunt: Es wird viel von Hand gemacht (bei VW wird da mehr automatisiert) und der Cayenne kommt schon fast fertig aus Bratislava in Leipzig an. Immer wieder hören wir „Premium-Hersteller“ und „Qualität“ und natürlich „optimale Arbeitsbedingungen“. Die Führung dauert eine gute Stunde, dann wird es ernst richtig spannend.

Die Rennstrecke von Porsche ist 3,7 Kilometer lang und von der FIA als Rennstrecke zertifiziert. Heißt: Hier könnten sogar Formel 1 Testfahrten stattfinden. Wer früh genug bucht, kann sich aus der Modellpalette von Porsche ein Fahrzeug aussuchen. Als ich gebucht habe, gab es nur noch Panamera oder Cayenne zur Auswahl und ich entschied mich für einen Panamera (für Kenner: Panamera S mit 400 PS). Rund zehn Fahrzeuge gehen hintereinander auf die Strecke.

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Ein Instrukteur erklärt uns die Ideallinie und gibt per Funk immer wieder Anweisungen. Auf der Zielgeraden: „Kick down, Vollgas!“ Und, was soll ich sagen? WAS FÜR EIN SPASS!!!!! Und nebenbei ganz schön anstrengend, so ein Auto 45 Minuten lang am eigenen Limit zu fahren. Also, nicht am Limit des Autos, sondern am Limit des Fahrers.

Was der Spaß kostet? Naja, sagen wir so: Jungs reagieren auf den Preis mit einem „Nicht billiger, aber ich ist schon geil!“ und Mädchen äußern wenig Verständnis. Aber das Schicksal teilen alle Mitfahrer: Es waren ausschließlich Jungs auf der Strecke.

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