Ossi-Tour (Teil 5): Rügen

„Rügen – da müsst Ihr unbedingt mal hin“ – so der wiederholte Tip einer Freundin aus Berlin. Nach den vielen Städten erschien uns die Insel in der Ostsee als eine gute Erholungsstation. Erster Eindruck nach der Überquerung des Rügen-Damms: Das soll eine Insel sein? Zwar sind die Straßen deutlich kleiner – aber Wasser ist nur selten zu sehen. Dagegen dominieren Wälder und Felder die Landschaft. Die Fahrt bis nach Trent (an der Nord-West-Spitze) ist sehr leicht: Es geht fast immer geradeaus und nur alle paar Kilometer müssen wir abbiegen – bevor es wieder mehrere Kilometer geradeaus geht.

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Ein erster Ausflug führt zu den Kreidefelsen in der Nähe von Sassnitz. Clever gemacht: Die Zufahrt zu den Aussichtspunkten ist verboten- so dass alle Besucher auf einen kostenpflichtigen Parkplatz und einen Zubringer-Bus (ebenfalls kostenpflichtig) ausweichen müssen. Vor Ort kostet der Eintritt in den Park weitere sechs Euro pro Person. Dafür gibt es dann weiße Felsen – mit viel Bäumen. Nebenbei: Den Park-Eintritt kann man sich sparen, denn die Aussichtspunkt „Victoria-Sicht“ ist kostenfrei – und nebenbei deutlich besser. 🙂

Am Mittwoch geht es nach Binz und Sellin. Binz ist die größte Stadt der Insel – und ein richtig schöner Strand- und Badeort. Ein weißer Sandstrand lädt zum Spazieren gehen ein – und die Pensionen und Hotels mit Meerblick sind wunderschön. Enttäuschend dagegen Sellin. Die angeblich so sehenswerte Seebrücke ist deutlich kürzer als von Fotos erwartet – und die Stadt ist nur durch eine steile Treppe mit dem Meer verbunden. Von der Seebrücke sieht man daher keine Stadt – sondern nur – genau – Wälder.

Donnerstag fahren wir nach Hamburg. Für mich ja immer noch die schönste Stadt Deutschlands. Damit endet die Ossi-Tour.

 

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